Kurz gefasst
Gemäß dem Entwurf der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) müssen ab 2030 alle in Verkehr gebrachten Verpackungen recyclingfähig sein. In der Praxis bedeutet das die Notwendigkeit, auf Mono-Materialien oder hinsichtlich des Recyclings gleichwertige Strukturen umzusteigen.
Die entscheidende Frage lautet:
Lassen sich Mono-Materialien ohne das Risiko von Stillständen und Qualitätsverlusten beim Verpacken einführen?
Was sind Mono-Materialien in flexiblen Verpackungen?
Mono-Materialien sind Verpackungen aus einem einzigen Rohstoff, am häufigsten:
• PE (Polyethylen)
• PP (Polypropylen)
Im Gegensatz zu klassischen Mehrstofflaminaten (z. B. PET/ALU/PE) sind Mono-Material-Strukturen so gestaltet, dass sie:
• in bestehenden Stoffströmen recycelbar sind,
• die Anforderungen der PPWR erfüllen,
• die in der Lebensmittelindustrie geforderte Funktionalität behalten.
Entscheidend ist eines: Mono-Material ≠ keine Barriere.
Entsprechend gestaltete Strukturen bieten weiterhin Schutz vor Sauerstoff, Feuchtigkeit und Aromaverlust.
Mono-Materialien und die Realität der Verpackungslinien
Aus Produktionssicht ist das größte Risiko nicht die Materialumstellung selbst, sondern deren fehlende Erprobung.
Schlecht gewählte Mono-Materialien können Folgendes verursachen:
• Probleme bei der Folienführung,
• instabile Siegelnähte,
• Unterschiede in der Steifigkeit,
• einen Rückgang der Linienleistung.
Deshalb muss die Einführung von Mono-Materialien mit Maschinentests beginnen.
Wo bewähren sich Mono-Materialien schon heute?
Mono-Materialien für Schüttgüter
Kaffee, Trockenfrüchte, Nahrungsergänzungsmittel – Mono-Material-Barrierefolien mit EVOH oder Barrierebeschichtungen ersetzen Aluminiumlaminate wirksam und bewahren dabei:
• die Sauerstoffbarriere,
• den Aromaschutz,
• die Verpackungsstabilität.
Mono-Material-Standbodenbeutel
Doypack-Beutel vollständig aus PE oder PP:
• erfüllen die Recyclinganforderungen,
• bleiben dicht,
• können auf bestehenden Verpackungslinien getestet werden.
Monofolien für Sammelverpackungen
In der Kosmetik- und Chemiebranche werden Mono-Materialien bereits heute als Sammelfolien mit hochwertigem Flexodruck eingesetzt, ohne die Materialstruktur zu verkomplizieren.
Mono-Materialien und die EU-Richtlinie 2030
Entscheidend ist ein schrittweiser Ansatz:
• Mono-Materialien als Übergangsprojekt zu betrachten,
• sie als Alternative oder als Reservelieferanten zu testen,
• sich gegen eine plötzliche Änderung der Vorschriften und Zeitdruck abzusichern.
Dieser Ansatz minimiert das Risiko von Stillständen und erlaubt es, die Produktionskontinuität zu wahren.
Wie führen wir Mono-Materialien bei Mardruk Opakowania ein?
Mono-Materialien betrachten wir nicht als „Produkt“, sondern als technischen Prozess.
Wir bieten:
• Beratung beim Umstieg von Mehrstofflaminaten auf Mono-Materialien,
• Auswahl von Verpackungsstrukturen unter Wahrung von Barrieren und Funktionalität,
• Produktion recyclingfähiger Verpackungen mit mehrfarbigem Flexodruck,
• Unterstützung bei Verpackungstests und der Validierung auf den Produktionslinien.
Dank der Zusammenarbeit mit Rohstoffherstellern und Forschungslaboren führen wir Mono-Materialien ein, die in der Produktion funktionieren und nicht nur in der Dokumentation.
Mono-Materialien – heute testen ist besser, als sich morgen zu behelfen
• Mono-Materialien vorausschauend testet,
• oder sie unter dem Druck von Terminen und Handelsketten einführt
Fazit – Mono-Materialien
• Fordern Sie kostenlose Muster von Mono-Materialien für Maschinentests an
• Prüfen Sie die Möglichkeit der Einführung von Mono-Materialien
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